2009-06-26

∙ †

Google-Funde zum Tod des "King of Pop" sind nicht immer sensibel:

∙ Zeit zu Leben:


∙ Das schönste Jacko-Erlebnis:


∙ Plauderecke:


∙ Hanf aufs Herz:

2009-04-26

∙ Olles aus der Filmkiste

∙ In aller Kürze heute:

i) einer meiner Lieblingscartoons aller Zeiten:

ii) eines meiner Lieblingsspiele. Künstlernachnamen, die anderer Leute Vornamen sind:
→ George Harrison Ford
→ Rudi Carell Gott
→ Harold Lloyd Cole
(to be continued)

♪ Scientist & Jammy Strike Back · Son Of Darth Vader ♫

2009-03-01

∙ Neues aus der Filmkiste

So bloggt man richtig und ausreichend. Ich sollte mir wirklich mal mehr Mühe geben. Insbesondere jetzt, wo ich meine langjährige Domäne nicht mehr verlängert habe.

∙ Dem guten Beispiel sofort folgend: Das Internet ist ein Hort von Bizarrem. Um so besser. Dort findet sich nicht nur der schockierende Trailer von "Zombies im Kaufhaus" (wie die grandiose deutsche Übersetzung lautet), sondern auch eine Seite, die Berühmtheiten kommentieren lässt. Weird, Strange, Shocking.



∙ Start einer neuen Serie.
Die dämlichsten Filmtitelübersetzungen:

i) C'era una volta il West → Spiel mir das Lied vom Tod
ii) Copycat → Copykill
iii) Play Misty for me → Sadistico
iv) Spirited Away → Chihiros Reise
v) Annie Hall → Der Stadtneurotiker
vi) I married a vampire → Der Vampir, mein Nagetier
(to be continued)

2009-02-17

· Koonshistorisch


· Ich wollte ja immer schon einen Artikel über den Kitschkünstler Jeff Koons schreiben. Natürlich wäre es ein Koonsstück geworden, das gleichermaßen Koonsliebhaber, Koonsbanausen und Koonsdumme beeindruckt hätte. Ich wäre sofort zum koonsiliarischen Leiter einer Koonsulting-Agentur berufen worden. Fraglos hätte ich eine Website erstellt, die dauerhaft "unter Koonstruktion" gestanden hätte. Auf dem Höhepunkt meines Erfolges hätte ich den Kassenmagneten "Koonstruck - Koonsüchtig" gedreht:Dessen Koonsum wäre so stiege drastisch angestiegen, dass jahrelang alle Kinosäle verstopft gewesen wären und über Jeff und mich der größte Koonsens geherrscht hätte.

· Sein Bruder Daniel würde frustriert Berta Bandit heiraten und sich einen Doppelnamen zulegen.

·
Und wenn man mal ganz genau hinhört, dann wusste bereits Giovanni Trappatoni um seine Genialität, als er fragte: "Was erlauben Koons...?"



♪ Die Musik zu diesem Blogbeitrag spielt Paul Koons am Klavier


2009-01-24

· WOA WTF

· 10 Dinge, die man beim Wacken Open Air unbedingt einmal gemacht haben sollte:

#01 Mit einer weißen Jeans-Hose, einer blonden Perücke und einem T-Shirt "Europe - The Final Countdown 1986 - Ich war dabei" Unverständnis über das Gegröle von manch Death-Metal-Sängern äußern.
#02 Einen auf seiner Glatze tätowierten Hünen fragen, wo denn die Bühne für bretonische Ha(r)fenmusik sei.
#03 Textsicherheit ausstrahlen. Deshalb vorher fleißig Death Metal Karaoke betreiben.
#04 Einfach mal provozieren und den beim letzten Museumsbesuch entwendeten Klappstuhl in der ersten Reihe platzieren und verteidigen. Koste es, was es wolle.
#05 Am Bierstand eruieren, ob es auch V-Plus-Getränke gibt.
#06 Um beide Hände für den Metal-Gruß benutzen zu können, alternative Formen entwickeln, einen Becher zu halten.
#07 Rock'n'Roll-Hebefiguren bei Napalm Death mit dem Partner (oder wahlweise Partnerin).
#08 Mut beweisen und beim Stagediving ruhig mal zum Schneisenpisser werden.
#09 Evil Chuck für müffelnde Schuhe verwechseln.
#10 Die weiße Hose und das Europe-T-Shirt während der kompletten Konzerttage niemals wechseln und auch hinterher stolz eine Woche lang bei der Arbeit tragen.

2009-01-20

· Neuer Blogstoff


· Vier Jahre später heißt es Blog ade oder Blockade auflösen. Ich habe mich für letzteres entschieden.

· Was ist nicht alle passiert im Internet in den letzten Jahren. Das jüngste Getwitter kam über uns. Beispielsweise ist das Bild in diesem Beitrag mit Greenshot erlegt, denn mittlerweile gibt es ja nahezu jede alternative Applikation im Netz für lau. Bis vor Kurzem dachte ich noch, jetzt habe ich keinen Blog mehr. Stattdessen aber habe ich meine Homepage aufgegeben, denn auch ohne etwas zu bezahlen, kann man sich im Netz bestens präsentieren.

· Schade nur, dass der Spaß etwas verloren geht, weil alle Webenezer verkappte Scrooges und Männeken PIs geworden sind. PI Joes im Krieg für IVW geprüfte Zahlen. Lieber schnell und hektisch, als präzise und gut. Lieber mehr Werbung als Web.

· Da auch bei mir das große Twittern begonnen hat, bleibt hier in Zukunft ein Refugium für Ruhe und Rezensionen. Wöchentliche wäre denkbar.

♪ The Rolling Stones · Start Me Up

2005-11-09

· Sex S(ell)erie


· Heute Abend startet auf Pro7 die neue Serie "Alles außer Sex". Mir ist das egal, da ich eh nur drei Programme empfange und die alle öffentlich-rechtlich sind (leider). Christian Balz, Leiter "Deutsche Fiction" auf Pro7, hat anlässlich der ersten von dem Sender produzierten Serie seit fünf Jahren verlauten lassen, dass anstatt einfach eine neue US-Serie einzukaufen, ein Innovationsschub in der deutschen Serienlandschaft längst überfällig gewesen sei. Aha. Die Innovation besteht offensichtlich darin, das Format von US-Serien blind abzukupfern. Innovations ist schließlich nicht Kunst: man muss nicht in einem runden Saal in die Ecke spucken oder Geruch auf ein Tonband aufnehmen können und Dünnschiss rutscht auch so vom Nagel. Wenigstens hat man zwei der weiblichen Protagonistinnen mit besonders innovativen Namen ausgestattet: Minza und Frenzy. So heißt in München mittlerweile jede zweite.

· Ironischerweise heißt der zuständige für diese Serie: Balz. Und über die Wortkombination "Deutsche Fiction" schreibe ich demnächst eine innovative Serie in der deutschen Ausgabe des "Rollenden Stone".

· Thomas Bernhard hätte sich seine Erzählung "Ist es eine Komödie? Ist es eine Tragödie?" sparen können, wenn er noch länger gelebt hätte. Schwupps hätte man ihm das Format "Dramedy" vor die Nase gesetzt. Dramedy Drameda. Ich wette ein hochbezahltes Team von Werbefachleuten hat monatelang über diesen innovativen Neologismus nachgedacht oder gewetteifert und ihren Entwurf, den neuen Kleinwagen von Subaru "Subba" zu nennen, erstmal beiseite geschoben. Auch wären Bedenken, dass die kleine schwäbische Diaspora (nein, kein Neologismus aus "Diaprojektor" und "Sportgerät") mit einem Auto dieses Namens Probleme haben könnte, auf der Tagesordnung zurückgestellt worden. (Werbefilmidee: 2 Schwaben unterhalten sich. "Was fährschtn du da?" - "Des isch der Subba" - "Nee, was du fährscht, net was du ischt" - "Ja, Subba. Subba Subaru" - "Des find ich ja subba." usf.)

· Blogade ist nicht der Wettbewerb olympischen Hintergedankens aller weltweiten Blogs. Und weder ist es der Aufruf seinen persönlichen Blog zu verabschieden noch die Aussprache einer kleinen schwäbischen Diaspora zum Thema Castortransport.

Live · Selling The Drama